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Mediaplaner – Beruf oder Berufung?

Mediaplaner_Blog_Olga

„Mediaplaner sind Unmenschen“. „Für die zählen nur Zahlen“… Das sagte mal in der Vergangenheit ein Dozent in seiner Vorlesung. Seit nun fast zwei Jahren bin ich von diesen „Unmenschen“ umgeben und bin wohl selbst einer geworden. Aber ist das tatsächlich so? Ich fühle nichts. Und meine Umwelt hat auch nichts davon gemerkt.

Einen klassischen Ausbildungsberuf mit einer IHK-Prüfung gibt es für Mediaplaner nicht.
Verschiedene Studiengänge werden an staatlichen oder privaten Schulen/Akademien angeboten. Mediaplaner wird man aber nur wenn man „Mediaplanung“ lebt… Und natürlich über ein großes Basiswissen verfügt.

Meine Kolleginnen und Kollegen sind kommunikativ, haben gutes Gespür für Menschen, sind super organisiert und detailverliebt. Im Verhandeln sind sie unschlagbar…kennen Sie einen orientalischen Bazar? Daher wohl der Ruf.

In der Position als Medienplaner ist man das Bindeglied zwischen Auftraggeber und Medien.

Es macht sehr viel Freude an verschiedene Medien Aufträge zu erteilen und mindestens genau soviel Freude dem Auftraggeber zu einer erfolgreichen Kampagne zu gratulieren.

Sicherlich zählen Fakten bei der Auswahl der passenden Medien. Ein Titel, der eine enorme Auflagenzahl hat, welche aber nicht von IVW geprüft ist, wird natürlich genauer unter die Lupe genommen. Aber auch andere Faktoren wie z. B. Leserblattbindung und genaue Zielgruppenanalyse spielen eine große Rolle. Aber hier nicht weiter ins Detail, sonst wird’s wieder „unmenschlich“…

Sind denn nun Mediaplaner „Unmenschen“ oder üben sie nur ihre Berufung mit Leib und Seele aus? Was sie im jeden Fall nicht sind – Menschen die irgendwelche Anzeigenaufträge in den Computer reinhacken.